Leckere Düfte – schöne Geschichten
Ein großer Erfolg war das Märchenlesefest des Bücherfreunde Riesa e.V. am Sonnabend. Mehr als 200 Kinder kamen zu den Lesungen bei Bäcker Brade, in der Volksbank, bei der Polizei und in der Apotheke Altriesa und zum Puppentheater im Haus am Poppitzer Platz. Überall mussten noch Sitzgelegenheiten zusammengeholt werden, aber die Kinder saßen auch auf Kissen und Decken auf dem Boden. Alle Lesungen waren von den Mitveranstaltern liebevoll vorbereitet worden. In der Volksbank fanden die Kinder im Tresorraum Schatzkisten mit Nascherei-Tüten, in der Apotheke Altriesa verbreitete sich der Duft von Zimt, Nelken, Kardamom und Anis, anderen Lebkuchengewürzen und Plätzchen zum Naschen – passend zum Märchen „Hänsel und Gretel“. Und natürlich waren die Kinder auch bei Bäcker Brade, wo Siegfried Martick der Vorleser war, bestens versorgt. Hermann Braunger, der Leiter des Polizeireviers, las im wunderbar sanierten Gerichtssaal nicht einfach nur vor, sondern ließ die Figuren auch auf einer Bildwand lebendig werden.
Am Abend hatten die Erwachsenen mit dem von der Theatergruppe des Museumsvereins gespielten Rückblick auf 25 Jahre Museumsball viel Spaß.
Die Bücherfreunde danken allen Helfern für die große Unterstützung.

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Was haben Brigitte Bardot und Victoria Happmeyer gemeinsam? Diese Frage konnte keiner der Gäste zur ausverkauften Lesung am Muttertagsnachmittag beantworten. Hinter beiden Figuren steckt die Schauspielerin Helga Piur. Sie war bei der DEFA die Synchronsprecherin für den französischen Filmstar Brigitte Bardot. Und Victoria Happmeyer war ihr kompletter Name in der beliebten Fernsehserie „Zahn um Zahn“, wobei sie von allen aber immer nur Häppchen genannt wurde. Zum Muttertag hatten Stadtbibliothek und Bücherfreunde-Verein die Schauspielerin eingeladen. Temperamentvoll wie immer und überaus sympathisch berichtete sie trotz Erkältung aus ihrem Leben und hatte die eine oder andere Geschichte, die sich hinter den Kulissen abgespielt hat, zu erzählen.
PS: Ein herzliches Dankeschön an den hilfsbereiten Riesaer Autofahrer, der Helga Piur durch die Stadt zum Haus am Poppitzer Platz lotste.

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Lesungen und Theater
Zahlreiche Kinder und Erwachsene ließen sich am 21. November 2015 beim 5. Riesaer Märchenfest, einer gemeinsamen Aktion des Bücherfreunde Riesa e.V. und des Museumsvereins, von Lesungen und Theater verzaubern. Sie lauschten andächtig den Geschichten aus längst vergangener Zeit und spielten sogar mit der Märchenfee Lia bei „Schneeweißchen und Rosenrot“ mit (Foto). Die Theatergruppe des Museumsvereins zeigte noch einmal vor vollem Haus ihr Stück „Riesa 1730: Das gnädige Fräulein und der preußische Offizier“, bevor der Abend mit der Märchenfee und einem Hauch von „Tausend und einer Nacht“ ausklang.

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Das Amtsblatt „Riesaer.“ berichtete am 16. Oktober 2015 über die von den Bücherfreunden im Rahmen einer kleinen Veranstaltungsreihe gemeinsam mit dem Museumsverein anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Deutsche Einheit“ organisierten Veranstaltung mit Ex-Nationaltrainer Eduard Geyer:

Von Fritzsch und den Bayern
Gespräche mit Eduard Geyer sind höchst unterhaltsam. Am Sonntag (11. Oktober) plauderte der Fußballverrückte im Ratssaal aus 50 Jahren Sportlerleben, wie er es in seinem Buch „Einwürfe“ bereits tat.
Die Wiedervereinigung im deutschen Fußball, „bei der wir vom DFB überrollt wurden“, kam ebenso zur Sprache wie die Spielerkarriere unterm legendären Walter Fritzsch („knochenhartes Training, aber ein unheimlich fleißiger Arbeiter, ich kam mit ihm gut zurecht“), die Trainerzeit bei Dynamo Dresden und die Beinahe-Qualifikation mit der DDR zur WM 1990. Mit einer „Osteuropa-Auswahl“ erreichte Geyer mit Energie Cottbus die Bundesliga. „Deutsche Spieler gingen für mehr Geld nach Bochum, guter Nachwuchs war nicht da. Wir mussten also Polen und Rumänen holen.“ Dass die großen Westclubs Bayern, Schalke und Hamburg widerwillig ins kleine Cottbus kommen mussten, freut ihn heute noch diebisch.
An Riesa hat „Ede“ gute Erinnerungen, die Nudeln sind auch bei seinen Enkeln sehr beliebt. „Früher war hier richtig was los vor 10.000 Zuschauern“, erinnerte er sich. Einige Gäste wunderten sich deshalb, dass keiner der einstigen Gegenspieler des früheren Dynamo-Verteidigers da war. Das hätte schöne Dialoge geben können.
U.P.

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Kurzinfo-Box

Haus am Poppitzer Platz

Die Einrichtungen im Haus am Poppitzer Platz sind wieder wie gewohnt geöffnet.

Ab dem 15.9.21 gelten strengere Zugangsregelungen (3-G-Regel), da der 7-Tage-Inzidenzwert von 35 an 5 aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Nähere Infos im Einzelnen auf der Website des Landkreises Meißen.

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