„(W)er schreibt, (d)er bleibt... du auch?“

Die Literaturwerkstatt aus der Sicht eines Jugendlichen:

Dichtest du gern oder schreibst du gern Geschichten, dann bist du hier genau richtig. Mit der fachmännischen Unterstützung von Werkstattleiter Jürgen Ritschel und Ratschlägen von weiteren Werkstattteilnehmern wird das Texte schreiben ein Kinderspiel.

Zu den Terminen der Literaturwerkstatt geht es hier.

Ich habe mir ein paar Fragen überlegt und zwei Mitglieder (Renate Petzold und Gerhard Proske) gaben mir dazu Auskunft. Beide gehören der Literaturwerkstatt schon länger an.

Erstes Buch 2014

Frau Petzolds Ehemann erzählte viel über seine Kindheit, Familie und den Krieg. Irgendwann kam der Entschluss von Renate, alles mit einer alten Schreibmaschine, die sie auf ihrem Dachboden gefunden hatte, aufzuschreiben. Ihr Mann war sehr begeistert, als er las, was sie schrieb und wollte, dass das Schreiben bei ihr gefördert wird. Und so kam eins zum anderen und sie trat vor ca. acht Jahren der Literaturwerkstatt bei.
Ihre Inspirationen schöpft sie aus ihren Kindheitserinnerungen. Auch ihre Gefühle und ihr Umfeld spielen eine große Rolle bei dem, was sie schreibt. Daraus schließe ich, dass Renates Schreibart in Richtung Lebenserinnerungen geht. Frau Petzolds erstes Buch heißt „Mein Haus, mein halbes Leben“. Darin erzählt sie von ihrem Umzug aus ihrem Haus in eine Wohnung - ein Thema, welches viele Leute in diesem Alter bedrückt. In dem Gespräch verriet sie mir, worum es sich im zweiten Buch handeln soll. Ich darf nur so viel verraten, dass es um ihre Kindheit in Glashütte im Osterzgebirge geht.

Bei Gerhard Proske hingegen war es ganz anders: er war und ist begeisterter Wanderer und Kletterer. Durch seinen früheren Beruf als Ingenieur kann er sich Sachen gut merken und ist das detailgetreue Schreiben gewohnt. Vor 17 Jahren fasste er den Entschluss der Literaturwerkstatt beizutreten, um sein schreiben und dichten zu stärken. Seine Ideen bekommt er durch sein Hobby als Wanderer und Kletterer und seine frühere Arbeit. Herr Proske hat schon unzählige Zeitungsberichte veröffentlicht, in denen er über Maschinen oder Wanderwege berichtete. Bisher ist noch kein eigenes Buch erschienen, aber er hat des Öfteren schon bei anderen Büchern mitgeschrieben.

Ich könnte jetzt noch von vielen anderen Leuten erzählen, wie sie zur Literaturwerkstatt gekommen sind, aber dazu kannst du sie ja selber fragen.

Christian Wolf, Riesa im April 2016

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Montag, 26.06.2017
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Vom Handwerk zur Industrie – Die Geschichte der Industriearchitektur in Sachsen
Dienstag, 27.06.2017
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